CAVANIS FRISEUR 110 – Rechtsverteidiger

Erick Aguirre // 19 // CF Pachuca

Geboren in einer der schlechtesten Gegenden Mexikos, inmitten der Zerstörung durch den Drogenkrieg, kämpfte er tagtäglich nicht nur ums Überleben, sondern auch auf dem Platz. Nach einigen Jahren bei Monarcas Morelia wechselt der 19-Jährige diesen Sommer zu Pachuca und ist trotz seines jungen Alters Stammspieler und kam bereits zu Einsätzen in der CONCACAF Champions League. Zusammen mit dem Innenverteidiger Cesar Montes gilt er als einer der besten Spieler seiner Altersklasse. Zwar mangelt es Aguirre an Robustheit, dafür kann er das Spiel perfekt lesen, sich rasch in Szene setzen und weiß die Bälle gut zu verteilen. Diese Aspekte werden ihn in Mexiko groß angerechnet, denn diese Fähigkeiten sind nicht selbstverständlich für einen 19-Jährigen. Auch wenn er bisher meist auf der rechten Seite der Viererkette zu sehen war, so sehen ihn viele als zukünftigen Anwärter für das zentrale Mittelfeld, eine Position, die er zuletzt immer öfter bei Pachuca einnahm – die gleiche Position, wie die seines Idols, Andres Iniesta. Doch der bodenständigen Mexikaner lässt sich von diesen Vergleichen nicht aus der Bahn bringen und arbeitet weiter an seinem großen Durchbruch. Die Chancen stehen sehr gut, dass er in wenigen Jahren ein fester Bestandteil der mexikanischen Nationalmannschaft wird.

Davide Calabria // 20 // AC Milan

Davide Calabria gehört zu der Sorte Spieler, die schon recht früh recht weit war, aber trotzdem irgendwie lange unterschätzt wurde. Sein Debüt beim AC Milan gab der Außenverteidiger, der lieber rechts aber auch links spielen kann, bereits vor gut eineinhalb Jahren, damals noch unter Filippo Inzaghi. Zunächst kamen dort nicht viele Einsätze dazu, die Anzahl wäre aber vermutlich deutlich höher, hätte sich der 20-Jährige nach einem starken Saisonstart 2016/17 nicht am Fußgelenk verletzt, womit er gut drei Monate pausieren musste. Jetzt ist er ein wenig hintendran und wurde in der Folge mit einigen Vereinen wie Napoli und Cagliari in Verbindung gebracht, Summen bis zu 7 Millionen Euro standen im Raum. Der italienische U21-Nationalspieler gehört zu der Sorte Außenverteidiger, der seine Stärken vor allem in der Defensive hat. Dabei ist Calabria „nur“ 1,76m groß, verfügt aber über eine gute Grundschnelligkeit und ein exzellentes Timing im Tackling, wodurch er vielen Gegnern gar keinen Raum zur Entfaltung lässt. Im Offensivspiel sollte er zulegen, das Flanken gehört definitiv nicht zu seinen Stärken. Das wird unter Vincenzo Montella bei der sehr defensiven Milan-Taktik aber auch nur selten von den Außenspielern der Viererabwehrkette gefordert. Dort heißt es hauptsächlich: Gut stehen und abwarten.


Dodô // 18 // Coritiba

Spieler, die „Dodô“ heißen sind schon von Grund auf sympathisch. Der 18-jährige Rechtsverteidiger kickt aktuell in der Brasilianischen Liga für Coritiba. 20 Spiele in der ersten Brasilianischen Liga und das in der ersten Profisaison – Daten, die sich nicht viele in die Vita schreiben dürfen. Dodô ist kein überkrasser Rechtsverteidiger, bei dem man sagen würde, dass er in zwei bis drei Jahren bei einem größeren europäischen Club spielen wird. Er ist schon jetzt ein ordentlicher Verteidiger, der hin und wieder sein südamerikanisches Temperament im Offensivspiel aufblitzen lässt, indem er unnötigerweise einen Übersteiger oder ähnliches einbaut. Defensiv ist er in direkten Duellen für sein Alter recht weit, was auch ein Mitgrund dafür sein könnte, warum er ebenso viele Spiele bestritten hat. Dodô lässt sich sehr gut für die Ballzirkulation im ersten und zweiten Drittel nutzen, weil er über eine gute Ballkontrolle und ein sehr starkes Umblickverhalten verfügt. Er hat stets den Kopf oben, sucht nach Anspielstationen und nimmt aufmerksam am Spiel teil. Im Freilaufverhalten streut er vereinzelt Täuschungsmanöver ein, indem er zunächst einen kurzen Antritt startet, um sich im nächsten Moment kurz beim Innenverteidiger anzubieten. All das ist vielleicht nicht sonderlich spektakulär, aber es dient vor allem dem großen Ganzen: dem Spielfluss. Dodôs Zukunft wird vielleicht nicht so prunkvoll werden wie die anderer Brasilianischer Rechtsverteidiger vor ihm, aber er könnte gerade für Europa-League-Anwärter eine Option werden, wo er eine ordentliche Rolle spielen würde. Dafür muss aber in den nächsten drei bis fünf Jahren der Schritt nach Europa erfolgen.

Benjamin Henrichs // 19 // Bayer Leverkusen

Technisch starke Außenverteidiger mit entsprechender Dynamik und Qualitäten sind insbesondere in Deutschland rar gesät. In Deutschland verpasste man es eine gewisse Zeit schlichtweg, Außenverteidiger spezifisch auszubilden. Die kommende Generation der deutschen Außenverteidiger scharrt jedoch bereits mit den Hufen. Einer von ihnen ist Benjamin Henrichs. Als gelernter Offensivmann warf ihn Leverkusens Trainer Roger Schmidt in dieser Saison ins kalte Wasser. Da die Außenverteidigerposition gerade für junge Spieler eine gute Möglichkeit darstellt, an das Spiel herangeführt zu werden, da es hier anders als im Zentrum Phasen gibt, in denen man sich „aus dem Spiel nehmen kann“ und entsprechend weniger Verantwortung auf einem lastet. Der 20-Jährige ist bereits in seiner Debütsaison ein fester Bestandteil der Bayer-Elf und das nicht etwa, weil es an Alternativen mangelt. Henrichs besticht zum einen durch seine gute Dynamik, die er bei seinen klugen Läufen in höhere Zonen sehr stark einbringen kann. Sein natürlicher Drang nach vorn wird dadurch nochmals begünstigt. Was ihn von vielen seiner Außenverteidigerkollegen unterscheidet, ist seine Kombinationsstärke, die er vor allem beim Übergang ins letzte Spielfelddrittel in die Waagschale wirft. Da er von Grund auf eine recht diagonale Ausrichtung im Pass- und Bewegungsspiel besitzt, bietet er für seine Mannschaft eine flexible Option, um am Flügel durchzubrechen und dadurch für seine Gegner schwerer auszurechnen. Insbesondere in statischen Situationen kann Henrichs durch seine Spielstärke dem Spiel wieder Dynamik und Tempo geben, was gerade für das Spiel der Leverkusener essenziell ist. Defensiv erscheint er ebenfalls schon sehr reif und gefestigt. In direkten Zweikämpfen stürzt er nicht kopflos auf den Angreifer drauf, sondern wartet auf den richtigen Moment. Im Pressing ist der Jungnationalspieler sehr raumgreifend und kann in kurzer Zeit viel Raum abdecken, indem er weit herausrückt bzw. bei langen Bällen ins Laufduell geht. Das Gesamtpaket macht Benjamin Henrichs zu eine der deutschen Hoffnungen auf der Außenverteidigerposition. Das hat auch Joachim Löw schon festgestellt. Bleibt er verletzungsfrei und hat Glück mit seinen Trainern, steht Henrichs eine große Zukunft als einer der besten Außenverteidiger Europas bevor.

Lukas Klostermann // 20 // RB Leipzig

Lukas Klostermann ist einer jener Spieler, die ein positives Beispiel dafür sind, dass man sich gerade im Profibereich durch einen Vereinswechsel entscheidend verbessern kann. Beim VfL Bochum war Klostermann zunächst ein solider Außenverteidiger mit einer herausragenden Schnelligkeit und guten spielerischen Anlagen. Sein Spielstil passte nicht gänzlich in das Spiel der Bochumer, wenngleich man bereits hier Klostermanns Talent erahnen konnte. Mit seinem Wechsel nach Leipzig im Sommer 2014 ging seine Formkurve im Prinzip stetig nach oben. Er zeigte ordentliche Leistungen in der zweiten Liga und war eine der Säulen beim Aufstieg der Leipziger in die erste Liga. Seine Spielweise lebt enorm von seiner Schnelligkeit. Klostermann ist vielleicht einer der schnellsten Spieler der Bundesliga: Bei einem Sprinttest ist er im Sommer über 30 Meter 3,72 Sekunden gelaufen. Ein gewisser Usain Bolt rennt diese Strecke übrigens ins 3,78 Sekunden. Im Offensivspiel ist der Leipziger natürlich bei Flankenläufen eine Waffe, wenn er seinen Mitspieler hinterlaufen und Hereingaben bringen kann. Im Defensivspiel ist seine Schnelligkeit gerade für das intensive Pressingspiel der Sachsen von enormer Bedeutung. Er kann sich eben innerhalb kürzester Zeit von einem Ort an den nächsten begeben. Tempo halt. Wie so häufig ist es bei athletisch herausragenden Spielern so, dass eben aufgrund jener Stärken ihre offensiven wie defensiven technischen Fähigkeiten nicht so stark ausgeprägt sind, wie bei physisch weniger starken Spielern. Klostermann verließ sich in der Vergangenheit eben sehr auf sein Tempo und konnte technische Mängel oder kleinere Fehlpositionierungen dadurch ausbessern. Bei den Olympischen Spielen im Sommer 2016 zeigte er sich gerade was das Defensivspiel anbelangt gut weiterentwickelt, wodurch er im Gesamtpaket einen überdurchschnittlichen Außenverteidiger abgab. Umso ärgerlicher ist, dass er sich wenige Zeit später das Kreuzband riss. Es bleibt nur zu hoffen, dass er sich davon bestmöglich erholt und wieder da anknüpft, wo er in Brasilien aufgehört hat. Lukas Klostermann – der Leichtathlet, der Fußballspielen kann.

Pol Lirola // 19 // US Sassuolo/Juventus

650.000 Euro ließ sich Juventus Turin im Jahr 2015 die Dienste von Espanyol Barcelonas Eigengewächs kosten. Die Bianconeri statteten den heute 19-jährigen Rechtsverteidiger mit einem bis 2020 gültigen Vertrag aus und verliehen ihn zwecks Spielpraxis im Sommer 2016 für zwei Jahre zu US Sassuolo. Bislang ist das Geschäft für alle Seiten ein voller Erfolg, aber vor allem für Pol Lirola. Der Spanier spielte in dieser Saison schon über 20-mal in Serie A und Europa League für die Mannen von Eusebio Di Francesco, der dafür bekannt ist, ein gutes Auge für die Entwicklung talentierter Spieler zu haben. Wenn es eine klassische spanische Außenverteidiger-Schule geben würde, hätte Lirola sie durchlaufen. Will heißen: Sein Spielstil ist durchaus etwa mit dem eines Jordi Alba oder Juan Bernat vergleichbar. Lirola ist schnell, technisch äußerst beschlagen und schaltet sich gern in die Offensive mit ein. Aufgrund seiner Tempodribbling-Fähigkeiten kann er da durchaus den einen oder anderen Gegenspieler stehen lassen und findet meist auf mit einer Flanke oder einem Kurzpass sein nächstes Ziel. Tackling setzt er gezielt ein und hat so auch im defensiven Zweikampf oft die Nase vorn – allerdings nicht so sehr in der Luft, trotz seiner 1,83m Körpergröße.

Felix Passlack // 18 // Borussia Dortmund

Was dem Henrichs das spielerische Element ist, ist dem Passlack das physische. Der Dortmunder ist ein Teil der jungen BVB-Generation um Bruun Larssen und Pulisic, die im Jugendbereich regelmäßig für Aufsehen sorgte. Passlack besaß bereits mit 16 Jahren herausragende physische Voraussetzungen, die es ihm ermöglichten seine Gegenspieler im Zweifel einfach darüber in die Knie zu zwingen. Im Seniorenbereich musste er seine Spielweise natürlich umstellen. Sich den Ball zu schnappen, und einfach am Gegner vorbeirennen oder bloß den Körper ein bisschen reinzustellen, reicht gegen Spieler wie Arturo Vidal halt nicht mehr. Unter Thomas Tuchel hat der 18-Jährige gerade aus spielerischer Sicht eine gute Entwicklung genommen. Er lief vereinzelt als Linksverteidiger auf und interpretierte seine Rolle aufrückend und brachte sich immer wieder aktiv in das Spiel ein. Auch hier profitierte er von seiner Fitness, die es ihm ermöglichte auch über längere Zeit hinweg die Seitenlinie auf und ab zu rennen. Bisher kam er in 13 Partien zum Einsatz. Dass einige Leistungen mitunter nicht dem Standard entsprachen, die Borussia Dortmund benötigt, ist für einen 18-Jährigen sicher normal. Hinzukommt, dass Passlack eine Zeit lang spielen musste und keine Regenerationszeit bekam. Lustigerweise wurde ihm genau das vorgeworfen. Frei nach dem Motto: „Warum kann denn so ein junger Spieler nicht zweimal hintereinander spielen?!“ Was für ein Nonsens. Auch Passlack wird seinen Weg gehen. Sein Weg wird aber auf nationaler Ebene aller Voraussicht nach nicht so erfolgreich werden wie der eines Henrichs oder Klostermanns, einfach, weil Passlacks spielerische Fähigkeiten (noch) zu limitiert sind. Diese Defizite wird er auch in Zukunft über seine Physis kompensieren, was für gewisse Teams durchaus von Vorteil sein kann. Um Missverständnissen vorzubeugen: Passlack ist kein Antifußballer, der nur über die Athletik kommt. Der kann schon Kicken und hat ein gutes Gespür für offene Räume und weiß diese auch recht gut nutzen. Für Weltklasseniveau wird es dennoch nicht reichen. Ein Platz unter den Top 20 Außenverteidigern ist für ihn langfristig realisierbar.

Pascal Stenzel // 20 // SC Freiburg

Deutschland, Land der … Rechtsverteidiger? Tatsächlich, in der Nationalmannschaft sind die Außenverteidiger seit einiger Zeit Problemposition, doch Nachwuchs naht, rechts hinten hat es mit Pascal Stenzel gleich der vierte Deutsche in unsere Liste geschafft. Daneben reiht er sich in eine weitere prominente Reihe ein: Zum Außenverteidiger umgeschulte Mittelfeldspieler. Tatsächlich spielte der Ostwestfale in der Jugend meistens in der Mittelfeldzentrale, die Bundesliga erobert er nun aber beim SC Freiburg, wohin er aus Dortmund ausgeliehen ist, auf der rechten Seite, ab und an auf Rechtsaußen, zumeist jedoch als Außenverteidiger. Unter Trainer Christian Streich ist der 20-Jährige gesetzt und mit seiner Passsicherheit und Übersicht ein wichtiger Bestandteil des Spielaufbaus der Breisgauer, dabei auch defensiv sehr diszipliniert. Was ihm für die Position an der Linie etwas abgeht ist die Geschwindigkeit, seiner Interpretation des Außenverteidigers ist seine Vergangenheit im Zentrum durchaus anzumerken. Eine Vergangenheit, die auch wieder Zukunft werden könnte, Stenzel selbst hat widerholt geäußert, sich mittelfristig wieder in der Mittelfeldzentrale zu sehen. Die Gegenwart jedenfalls sieht einen Rechtsverteidiger – und das ausgesprochen erfolgreich.

Hidde ter Avest // 19 // Twente Enschede

Der 19-jährige holländische Verteidiger gilt nach Elia, Arnautovic & Co. als „the next big thing“ aus der Talentschmiede von Twente. Seit seinem elften Lebensjahr spielt der Außenverteidiger für die Mannschaft aus Enschede und schaffte in der vorigen Saison endgültig den Durchbruch. Der Holländer ist zwar meist auf der rechten Seiten zu finden, ist mit seinem Fähigkeiten jedoch variabel einsetzbar und so auch in der Innenverteidigung sowie im defensiven Mittelfeld zu finden. Ter Avest ist schnell und defensiv sehr solide. Nur wenige Spieler kommen an dem vorausdenkenden Verteidiger vorbei. Auch offensiv schaltet sich Ter Avest ein, sei es im Spielaufbau mit Pässen auf den Flügel, um die Flügelstürmer in Szene zu setzen, oder indem er sich nach einer Kombination selbst freiläuft und mit einer schnellen Hereingabe ein Tor vorlegt. Hidde ter Avest ist eine interessanter, schlauer Spieler und vereint ideal die Stile eines modernen und eines konservativen Verteidigers. Nichstdestotrotz war er bisher kein Thema für die holländische Nationalmannschaft. Sollte er jedoch weiterhin so gute Leistungen bringen, wird er zum einen nicht mehr lange „nur“ für Twente spielen, zum anderen auch eine Option für die Oranje werden.

Linus Wahlqvist // 20 // Norrköpping

Der schwedische Außenverteidiger war vorige Saison einer der großen Aufsteiger der Allsvenskan. Mit Norrköping holte Wahlqvist 2015 einen Meistertitel und hatte mit seinem offensiven Spielstil und seinen Assists von der rechten Seiten großen Anteil daran. Der Rechtsverteidiger verfügt über eine fantastische Technik und machte sich mit seinen Distanzschüssen in Schweden bereits einen Namen. Nach starken Leistungen bei Norrköping kam er zu zwei Einsätzen in der schwedischen Nationalmannschaft. Mit seinem Antritt, seiner Technik, seinen zielgenauen Hereingaben von rechts und seinen gezielten Distanzschüssen ist er ein optimaler Spieler für Angriffe, defensiv scheint es ihm jedoch an Durchsetzungsvermögen zu mangeln. Während er mit Zweikämpfen weniger Erfolg hat, weiß er dafür viele Gegenangriffe durch schnelle Sprints und Grätschen zu vereiteln. Der beidfüßige Verteidiger weiß jedoch nicht nur die Schweden zu überzeugen: In den letzten Wochen zeigten auch Stoke City, Anderlecht und Leeds United Interesse am 20-jährigen Defensivmann. Norrköping will Wahlqvist diesen Winter nicht ziehen lassen, jedoch wäre man bei einem guten Angebot sicher nicht abgeneigt, den Spieler im Sommer in eine bessere Liga ziehen zu lassen.

* Name // Alter // aktueller Verein (Leihe)/Stammverein

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