Luis Zwick: Das Märchen namens Dundee United

Zwick
Es gibt sie immer wieder, diese tollen Geschichten von einem Durchbruch, von der Entdeckung eines Talentes. Diese Erlebnisse spielen sich zumeist zwischen Slums und Palmen ab, finden in einer der ärmsten Regionen Südamerikas statt oder geschehen beim tiefenentspannten Strandspaziergang. Eine gewisse Fußballromantik steckt in jedem Straßenfußballer, der zwischen Toren aus Pappe und Kugeln aus Stofffetzen aufgewachsen ist und sich in Europa einen Namen (ge)macht (hat).

Deutsche Märchen sind dagegen eine wahre Rarität – eigentlich! Ein junger Kerl aus dem Großraum Berlin lebt – durch den innovativen Vorschlag seines Vaters – seinen Traum und hat sich aus der sechsten Liga der Bundesrepublik in das schottische Oberhaus katapultiert. Ein Märchen namens Dundee United. Nein! Ein Märchen namens Luis Zwick: der Teufelskerl mit dem Bewerbungsvideo.

Das Torhütertalent ist 21 Jahre alt und hat im vergangenen Sommer einen Zweijahresvertrag in der Scottish Premiership unterschrieben. Bis Oktober hütete Zwick den Kasten des Erstligisten Dundee United als Stammkraft, doch dann versetzten ihn ein Trainerwechsel und der Abstiegskampf in das zweite Glied.

Für uns hat sich der Fußballprofi extra Zeit genommen, um ausführlich, gut gelaunt, höflich und offen über seine einzigartige Geschichte zu sprechen und Einblicke in das Leben eines jungen Mannes zu geben, der es tatsächlich geschafft hat.

Luis Zwick…

… über seine unglaubliche Geschichte und das Bewerbungsvideo:
In der C-Jugend bin ich vom Teltower FV zu Hertha 03 Zehlendorf gewechselt und war erst in der dritten B-Jugend, danach in der zweiten A-Jugend und danach in der ersten. Obwohl ich wusste, dass ich da nicht Stammspieler sein würde, wollte ich mich durchsetzen. Mein Trainer Sebastian Hoeneß meinte damals, ich würde im Pokal spielen, weil ein Keeper von Hertha BSC kam, der in der Liga spielen würde. Wir gewannen nach 14 Jahren zum ersten Mal den Pokal – das war ein riesen Erlebnis für mich! Daraufhin kam der Vereinspräsident zu mir und erklärte, dass ich nächstes Jahr Stammtorwärt bei den Herren in der Berlin-Liga werde, wenn ich bleibe. Aber ich dachte mir halt, ich habe einen höheren Anspruch als sechste Liga. Ich war zum Beispiel beim Probetraining beim Berliner AK (Regionalliga, Anmerkung der Redaktion), das verlief auch relativ positiv. Die Trainer meinten aber zu mir, ich würde anfangs nicht stamm spielen, weil sie ältere, erfahrenere Torhüter haben.

Ich habe dann mit verschiedenen Leuten gesprochen, die mir allesamt nahegelegt haben, Spielpraxis zu sammeln. Aus diesem Grund habe mich  dazu entschlossen, in der sechsten Liga bei Hertha 03 zu empfehlen. Ich hatte zwar im Jahr zuvor das Abitur abgeschlossen und eigentlich schon den Gedanken gefasst, dass ich Sportmanagement oder Sportjournalismus studieren will, aber in mir sah es so aus, dass ich Fußballprofi werden wollte. Deshalb habe ich mit meinen Eltern geredet. Sie haben mir zugesichert, dass sie mich zwei bis drei Jahre unterstützen, damit ich meinen Traum verwirklichen kann. Bei meinem Patenonkel bin ich  jeden Morgen auf die Baustellen gegangen, um Geld zu verdienen, und jeden Montag, Mittwoch und Freitag habe ich mit einem Personaltrainer, mit dem ich immer noch sehr eng zusammenarbeite, Fitness- beziehungsweise Krafttraining gemacht. Dann haben wir es in dieser Saison geschafft, mit der Mannschaft in die Oberliga aufzusteigen. Mein Vater meinte daraufhin: ‚Komm’, wir machen ein Video und verschicken das europaweit.’ Die meisten meinten halt, dass würde keinen Sinn machen, weil man sich so nicht bewirbt. Aber da in der sechsten Liga relativ wenig Scouts unterwegs sind, haben wir es gemacht. Zunächst kamen eigentlich nur Absagen bis halt auf Dundee United. Mein Vater hat es an alle Erst- und Zweitligisten in Deutschland verschickt, ein Freund meines Vaters nach England und Schottland. Außer wohlgemeinten Absagen und netten Glückwünschen gab es nichts. Nur aus Dundee, von Dundee United, gab es eine Reaktion:  Die Pressesprecherin, eine Deutsche, hatte durch Zufall die Email in ihrem Postfach gesehen und zeigte mein Video dem Torwarttrainer Craig Hinchcliff, der interessiert war und mich zum Probetraining einlud. Ich war zweimal für eine Woche da und habe scheinbar überzeugt (lacht). Der Verein erklärte mir, es gibt die Möglichkeit, ein Jahr hier zu spielen, auf Probe sozusagen, aber ohne Bezahlung in der U20. Eigentlich bekommt in der U20 jeder ein bisschen Geld, es ist nicht viel, reicht aber zum Leben, aber ich war der einzige, der gar nichts bekommen hat, konnte aber dafür im Internat leben. Ich hatte das wahnsinnige Glück, dass mich meine Eltern unterstützt haben! Und dann war ich ein Jahr hier auf Probe. Ich habe alles dafür getan, um mich zu beweisen.

Im Januar 2015 kam der damalige Cheftrainer Jackie McNamara auf mich zu und meinte, er will langfristig mit mir für die Profimannschaft planen. Und dann wusste ich halt, ich war so nah an meinem Traum. Im März gab es den ersten Vertragsentwurf, im Juni habe ich für zwei Jahre unterschrieben. Mit dem ehemaligen Stammtorwart wurde nicht verlängert und da wir drei relativ junge Keeper waren, war mir klar: Das ist eine riesen Chance! In der Preseason waren wir in London und Holland und haben gegen QPR, Watford und Alkmaar gespielt. Das verlief relativ gut und mir wurde dann gesagt, dass ich Stammtorwart werde. Für mich persönlich lief die Saison relativ gut. Ich wurde mehrfach zum „Man oft the Match“ gewählt. Für uns als Mannschaft sind die Ergebnisse aber leider ausgeblieben. Im Oktober wurden die Trainer, die mich geholt hatten, gefeuert und es kam dann der neue Trainer (Mixu Paatelainen, Anm. d. Red.). Aber die Wende, die sich alle erhofft haben, kam nicht. Auch nicht mit den Neuzugängen.

Am Anfang war es für mich natürlich schon schwer, nicht mehr Stammspieler zu sein, aber andererseits verlief das letzte Jahr wie ein Märchen. Jetzt habe ich den Anspruch entwickelt, immer spielen zu wollen. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, du spielst im Celtic Park oder bist Stammtorwart in einer ersten europäischen Liga, hätte ich gedacht, der ist verrückt. Aber jetzt habe ich halt den Anspruch, stamm zu spielen, und das peile ich ab Sommer wieder an, weil alle Neuzugänge, auch Eiji Kawashima (neue Nummer eins, Nationaltorwart Japans, Anm. d. Red.), nur Vertrag bis zum Saisonende haben. Und ich denke, dass ich dann wieder gute Chancen habe, die Nummer eins zu werden.

Das Bewerbungsvideo: 

… über den Moment, als er realisiert hat, dass er Profi geworden ist:
Ich kann mich an den Januar erinnern, als mich McNamara in sein Büro gerufen hat. Ich wusste halt, er wird mir entweder sagen, du gehst oder bleibst, aber ich hatte ein gutes Gefühl. Als er meinte, er plant mit mir, weil er ein unglaubliches Potenzial in mir sieht, da wusste ich schon… Ja, ich konnte es einfach nicht glauben (lacht). Es ist Schottland, es ist extrem cool, alles was jetzt im ersten Jahr passiert ist. Auch mit der Presse, die negative Serie mit der Mannschaft, die Trainerentlassung, der Abstiegskampf. Ich werde alles wieder dafür tun, stamm zu spielen, aber der Trainer setzt jetzt auf Erfahrung. Das habe ich so akzeptiert.

Dundee war der bisher beste und größte Schritt in meinem Leben. Es ist natürlich nicht der normale Weg, aber für mich ist dieser Weg über Schottland in dieser kurzen Zeit die beste Möglichkeit, so einen großen Sprung zu machen. Als ich nach Schottland gewechselt bin, habe ich zu meinem Fitnesstrainer gesagt, vielleicht geht mein Traum mal in Erfüllung und ich spiele wirklich mal vor mehreren tausend Zuschauern. Und ein Jahr später spiele ich im Celtic Park vor 45.000. Das ist verrückt und ich kann es eigentlich immer noch nicht so realisieren. Auch mein Debüt gegen Aberdeen vor 15.000 Zuschauern. Das ist schon Wahnsinn. Auch wenn die Zeit momentan etwas frustrierender ist, war es dennoch die beste Entscheidung.

… über das Erlebnis, gegen Celtic Glasgow und Co. zu spielen:
Die ersten drei Heimspiele waren Aberdeen, Dundee FC und Celtic und waren alle sofort ausverkauft. Vor allem das Derby gegen Dundee verlief relativ unglücklich, weil wir in der letzten Sekunde den Ausgleich bekommen haben. Das war krass. Aber alleine von der Atmosphäre, das kannst du dir für nichts kaufen. Oder gegen Celtic zuhause, wo fast mehr Celtic-Fans bei uns im Stadion waren, als unsere eigenen. Durch die Fangesänge konnte man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen. Einfach Wahnsinn. Im Oktober im Celtic Park kamen 15 Freunde und meine Familie aus Berlin eingeflogen, und als ich vor 45.000 aufgelaufen bin… extreme Gänsehaut! Da ging ein Traum in Erfüllung und natürlich wurde auch der Wunsch geweckt, öfters vor so einer Kulisse zu spielen. Aber ich weiß, das wird noch kommen!

… über sein Verhältnis zu Kawashima:
Unser Verhältnis ist gut. Er kann für die Situation nichts und wurde auch nicht für mich geholt. Ich kann mir von ihm schon viel abgucken, obwohl wir unterschiedliche Torhüter sind. Uns trennen immerhin zehn Jahre. Aber er hat sehr viel Erfahrung, die ich nicht habe, und die bekommt man halt auch nur durch das Spielen. Auf der anderen Seite ist es wirklich sehr gut zu sehen, dass ich auf diesem Niveau mithalten kann, obwohl es mein erstes Jahr im Profibereich ist. Ich wünsche ihm auch nichts Schlechtes, sondern nur das Beste und hoffe, dass wir noch irgendwie die Klasse halten.

… über den Ablauf einer normalen Trainingswoche und torwartspezifisches Training:
Wir haben jeden Tag Torwarttraining und starten auch eine Viertelstunde früher als die Spieler. Wir arbeiten 45 bis 60 Minuten täglich nur mit dem Torwarttrainier Stuart Garden, um halt spezifisch zu trainieren. In England und generell Großbritannien ist das Training dosierter als in Deutschland, weil wir keine Winterpause haben. Deshalb haben wir, wenn wir samstags spielen, in der Regel sonntags frei oder nur eine Einheit zum Regenerieren. Wir trainieren dann Montag bis Mittwoch ganz normal, die Feldspieler haben meistens donnerstags frei, aber wir Torhüter nicht, weil wir da halt relativ oft Flanken oder Abstöße üben. Freitags ist das Abschlusstraining, samstags wieder das Spiel. Dazu haben wir noch zwei bis dreimal Fitnesseinheiten pro Woche.

… über das Torwarttraining:
Eigentlich machen wir von allem etwas, aber es gibt halt auch Tage, wo wir spezifisch Sprungkraft trainieren, dann gibt es aber auch Einheiten, in denen wir Reaktion, Flugbälle und Abstöße machen, aber der Torwarttrainier versucht immer alle Aspekte in einer Woche unter den Hut zu bekommen, was ich wichtig finde. Ich versuche so viel zu trainieren wie möglich, aber das ist manchmal auch schwierig. Wenn wir zum Beispiel dienstags trainieren, haben wir mittwochs frei und die Spieler, die nicht spielen, haben dann dementsprechend wenig Training, was ich nicht cool finde.

… über sein Torwartspiel:
Ich bin ein moderner Keeper! Das liegt daran, dass ich mit 14 Jahren noch im linken Mittelfeld gespielt habe. Damals dachte ich eigentlich, dass ich zu spät als Torwart angefangen habe, aber heutzutage muss der Torwart gut am Fuß sein und da kommen mir die Erfahrungen als Feldspieler zu Gute. Ich habe auch das Glück, dass ich 1,94 Meter groß bin. Jetzt will ich noch an Gewicht zulegen. In Schottland wird sehr robust gespielt. Hier gibt es quasi keinen Fünfmeterraum (lacht)! Ich habe, glaube ich, noch keinen Freistoß wegen eines Fouls im Fünfer bekommen. In Deutschland wird das alles abgepfiffen. Das ist perfekt zum Lernen.

… über den Grund, warum er Torhüter geworden ist:
Ich war immer relativ groß und mein Trainer meinte irgendwann, ich soll ins Tor gehen, obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte. Wir hatten keinen Keeper und dann musste ich ins Tor, weil ich der Größte war. Anfangs habe ich das für die Mannschaft gemacht…

… über den privaten Sprung:
Ich weiß noch, als wir mit Hertha 03 aufgestiegen sind, ist die ganze Mannschaft nach Mallorca geflogen. Mit Dundee war damals noch alles auf der Kippe. Dann rief mein Vater in Spanien an und meinte, du fliegst in zehn Tagen nach Schottland. Am Anfang war die Freude riesig, aber andererseits bin ich ein Familienmensch und sehr gerne mit meinen Freunden zusammen. Deshalb kam auch nach ein paar Tagen das etwas traurigere Gefühl. Ich werde auf mich alleine gestellt sein, ein neuer Lebensabschnitt kommt und ich muss eine Sprache sprechen, die ich in der Schule zwar gelernt habe, aber da war ich nie der Beste (lacht).

Aber viel konnte ich da nicht drüber nachdenken, weil es keine andere Option gab. Meine Familie meinte, ich soll das Jahr als Austauschjahr betrachten, weil meine Brüder in Australien waren und gearbeitet haben. Dann habe ich mir klar gemacht: Du fliegst ein Jahr nach Schottland, spielst Fußball. Du tust, was du liebst, und wenn alles perfekt läuft, bekommst du deinen Profivertrag, lernst eine neue Kultur und Sprache kennen. Ich hatte zunächst auch echt Heimweh, habe mich aber schnell eingelebt und jetzt habe ich mein eigenes Apartment mit einem aus meiner Mannschaft.

… über das Zusammenleben mit Euan Spark:
Ich spreche jetzt ganz gut Englisch, wenn auch mit schottischem Akzent (lacht). Aber am Anfang, als wir im Internat gewohnt haben, war ich nichtmal so eng mit ihm. Da war auch ein Spanier, mit dem ich viel gemacht habe. Ich habe mich trotzdem mit allen gut verstanden. Die haben mich echt super aufgenommen und mir auch geholfen. Jetzt wohnen ich mit Sparky zusammen, es ist alles perfekt. Ich habe Freunde gefunden und alles ist cool.

… über seine freie Zeit:
Wir gehen relativ oft Kaffeetrinken oder machen zusätzliche Trainingseinheiten. Ich gehe abends noch oft zum Yoga, um Kraftaufbau zu machen und die Flexibilität zu verbessern oder ins Fitnessstudio, Sauna oder steige in den Whirlpool. Drei Stunden am Tag Training sind wichtig für einen Spieler, aber die restlichen 21 Stunden sind genauso wichtig. Sprich: gute Ernährung, Regeneration, viel Schlaf. Alles für den Fußball (lacht)!

… über seinen ansteigenden Bekanntheitsgrad:
In St. Andrews (auf dem Campus der Universität trainiert Dundee United, Anm. d. Red.) geht es, weil es halt eine Studentenstadt ist und da spielt Fußball keine große Rolle. In Dundee werde ich schon öfters erkannt, aber da hält es sich auch in Grenzen. Momentan sind wir halt nicht die Helden der Stadt (lacht), aber ich habe noch nie was etwas Negatives erlebt. Die meisten sind sehr nett, wenn sie nach Fotos oder Autogrammen fragen.

In Deutschland wurde ich in Berlin zwar schon mal in einem Supermarkt angesprochen, weil mich ein kleiner Junge aus einem ZDF-Beitrag erkannt hat. Aber ansonsten ist es außerhalb von Zehlendorf relativ ruhig.

… über den Medienrummel im vergangenen Sommer:
Es war verrückt! Angefangen hat es mit der Sport Bild. Als mein Vater mir das erzählte, konnte ich es kaum fassen. Dass es daraufhin so schnell mit verschiedenen Zeitungen oder mit Sky und dem ZDF ins Fernsehen ging, war schon wirklich verrückt. Das Wichtigste ist aber auch da zu realisieren, wo ich noch vor einem Jahr war und dass es eigentlich „nur“ Schottland ist und man nicht denkt, irgendwer Besonderes zu sein. Natürlich ist meine Geschichte cool, aber jetzt will ich auch im Sport noch viel mehr erreichen.

Das Wichtigste ist aber auch da zu realisieren, wo ich noch vor einem Jahr war und dass es eigentlich „nur“ Schottland ist und man nicht denkt, irgendwer Besonderes zu sein.

… über die Aussicht, mit Dundee in der kommenden Saison in der zweiten Liga zu spielen:
Ich denke schon, dass ich das machen würde. Ich habe noch ein Jahr Vertrag und wenn ich stamm spiele, ist es besser, sich in der zweiten Liga zu zeigen und da sind halt auch immer Scouts. Das ist auf jeden Fall besser als zu wechseln und dann vielleicht auf der Bank zu sitzen. Aber mal schauen, darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Innerlich hoffe ich noch auf den Klassenerhalt, aber es wird verdammt schwer werden.

… über Kontakte nach Deutschland:
Es gibt Kontakte nach Deutschland, aber Vereine haben sich noch nicht konkret gemeldet. Aber das ist auch nicht schlimm, weil ich mich damit momentan eh nicht beschäftigen würde.

Mein Weg ist auch in sofern gut, weil ich so eine andere Aufmerksamkeit erhalte. In Deutschland ist man einer von vielen, wenn man zum Beispiel über die zweite Mannschaft in der Regionalliga kommt. Und von hier aus ist es dann einfacher, nach zwei Jahren zurückkehren oder nach England zu wechseln. England ist extrem nah… Wenn ich damals in die Regionalliga gewechselt wäre, wäre es glaube ich viel schwieriger gewesen, voranzukommen, als von hier aus.

… über sein FIFA-Profil.
Seit ich klein bin, spiele ich FIFA. Als ich mich zum ersten Mal gesehen habe, war das einfach nur verrückt und cool! Wahnsinn!

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„Wahnsinn“ ist wohl die treffende Bezeichnung für das unglaubliche Jahr von Luis Zwick. Aufgrund seiner offenen und ehrlichen Art haben wir seine Aussagen ungefiltert und Eins-zu-eins übernommen, um euch einen extrem bodenständigen und fokussierten Jungprofi vorzustellen.

Wir hoffen, dass es nicht unser letztes Gespräch mit ihm war. Jetzt steht jedoch der Klassenerhalt sowie die Rückkehr zwischen die Pfosten im Vordergrund – und dabei drücken wir die Daumen. Vielen Dank für das Gespräch!

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