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Premier League Darts – Die wöchentliche WM

Darts: Eine Sportart, mit der die Wenigsten große Berührungspunkte haben und doch feiert sie in den letzten Jahren einen Triumphzug. Die Darts-WM ist zu einem riesigen Medienereignis geworden und wird auf der ganzen Welt verfolgt.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit pilgern Menschen aus aller Herrenländer in den Alexandra Palace nach London, um Teil des Spektakels zu sein. Dabei kommt ein Großteil der ausländischen Zuschauer im sogenannten Ally Pally aus Deutschland.

Doch so schön das ca. einmonatige Fest in London auch sein mag, für viele bleibt es das einzige Mal im Jahr, dass sie sich mit Darts befassen. Dabei hat diese Sportart so viel mehr zu bieten!


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Es gibt unzählige Turniere über das Jahr verteilt an den unterschiedlichsten Standorten. So bietet die Sportart Darts den Zuschauern in ganz Europa die Möglichkeit, die besten Spieler live zu sehen, wohingegen andere Sportarten zumeist an feste Standorte gebunden sind. Ein ganz besonderes Turnier geht Ende Oktober in seine entscheidende Phase.

Am 15. Oktober finden die Playoffs der Premier League Darts statt. Das nehmen wir als Anlass, auf dieses herausragende Turnier zurückzublicken und eine kleine Vorschau auf die vielversprechenden Playoffs zu geben.

 

Premier League Darts 2020 Vorschau: Die Besten unter sich

Bei der Premier League Darts trifft sich die Creme de la Creme des Dartssports. In einem Ligasystem mit neun Teilnehmern spielen die besten Spieler der Welt Woche für Woche gegeneinander. Daraus ergibt sich die logische Konsequenz, dass die Premier League jede Woche die bestmöglichen Dartsmatches zu bieten hat. Es ist ungefähr vergleichbar mit dem Halbfinale der WM, nur eben nicht einmal im Jahr, sondern ALLE SIEBEN TAGE!

Die PL ist ein Einladungsturnier. Das heißt, der Veranstalter, die PDC, bestimmt, wer an dem Turnier teilnehmen darf. Die PDC hat sich dazu entschieden, den ersten vier Plätzen der Weltrangliste einen Startplatz zu sichern. Die verbleibenden fünf Startplätze besetzt der Verband selbst.

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Das führt Jahr für Jahr zu heftigen Diskussionen um die Vergabe, aber es ist bisher immer ein spannendes Turnier dabei herausgekommen. Seit dem letzten Jahr hat die PDC die Contender eingeführt. Das sind neun Top-Spieler, die es nicht ins Teilnehmerfeld geschafft haben.

Einer dieser Spieler bestreitet jeden Donnerstag das Spiel gegen den Premier League Spieler, der eigentlich Spielfrei hätte. So kommt Abwechslung rein und es nehmen insgesamt 18 Profis teil, anstatt nur neun. (Bis zum letzten Jahr waren es zehn feste Teilnehmer)

Nach dem neunten von 16 Spieltagen fliegt der Letztplatzierte raus, was auch dazu führt, dass es keine Contender mehr gibt. Die verbleibenden sieben Spieltage tragen die besten acht Spieler also unter sich aus. Dann nach 16 Spieltagen qualifizieren sich die vier Besten für die Premier League Darts Playoffs. Diese bestehen aus zwei Halbfinals und einem Finale.

In dieser Premier League Saison gab es zwei Debütanten: Glen Durrant und Nathan Aspinall, die beide noch im Vorjahr als Contender dabei waren.

Außerdem nahmen der fünfmalige Gewinner des Turniers Michael van Gerwen, der amtierenden Weltmeister Peter Wright, Gary Anderson (2 PL-Siege), Gerwyn Price, Michael Smith, Daryl Gurney und Rob Cross teil. Die Namen sagen Nicht-Darts-Fans jetzt vermutlich wenig, aber im Folgenden werden die einzelnen Spieler genauer vorgestellt.

 

Der Average macht den Unterschied

Daryl Gurney und Rob Cross spielten in diesem Jahr deutlich schwächer als die Konkurrenz. Den Beweis für diese Aussage liefern die Statistiken: Die Averages von Gurney (93,4) und Cross (94,7) liegen knapp drei bzw. vier Punkte hinter dem nächstbesseren Anderson (97,3).

Die Averages der besten sieben unterscheiden sich hingegen nur um knapp 2,4 Punkte. Folglich flog Cross auch schon nach dem neunten Spieltag als Letzter aus dem Turnier. Gurney durfte bis zum Ende mitspielen, hatte aber nie wirklich eine Chance auf die Playoffs.


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Exkurs Average: Der Average beschreibt die durchschnittliche Punktzahl, die ein Spieler mit drei Darts wirft. Ein guter Average liegt bei ca. 100 Punkten. Ein Darts-Amateur wirft in der Regel einen Average von ca. 30.

Am Ende auf einem für ihn enttäuschenden siebten Rang landete Michael Smith. Der Engländer kann mit Fug und Recht von sich behaupten, einer der besten Scorer im Feld zu sein.

 

Wer scored muss auch finishen

Exkurs Scroring und Finishing: Mit Scoren ist das Erzielen hoher Punktzahlen gemeint. Es wird unterschieden zwischen Scoring und Finishing. Finishen ist das Beenden eines Legs mithilfe eines Wurfs auf ein Doppel-Feld. Beispiel: Ein Spieler startet mit 501 Punkten, die es zu löschen gilt.

Er wirft mit den ersten 12 Pfeilen 441 Punkte und steht bei 60 Punkten Rest. Um diese 60 Punkte abzuräumen, wirft er eine 20 und hat 40 Rest. Das heißt, er muss in die Doppel-20 werfen, um das Leg zu gewinnen, da man immer nur auf Doppel-Feldern beenden darf.

Er tut dies auf den ersten Wurf und gewinnt das Leg. Dieser Spieler hatte also in diesem Leg ein sehr gutes Scoring (Durchschnittlich 107,36 Punkte mit drei Pfeilen) und ein sehr gutes Finishing (1 von 1 Würfen auf die Doppel getroffen = 100% Finishing-/Doppelquote).


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Exkurs Leg: Ein Leg ist vergleichbar mit einem Spiel im Tennis. Ein Dartsmatch kann nach Legs entschieden werden oder auch, wie im Tennis, nach Sätzen, für die eine bestimmte Leg-Anzahl gewonnen werden muss. Ein Leg gewinnt man, indem man schneller als der Gegner 501 Punkte löscht.

Zurück zu Michael Smith. Der 30-Jährige ist ein Scoring-Phänomen. Ab und zu wirft er die Darts in die Triple-20 als wäre es das Einfachste auf der Welt. Doch bei den entscheidenden Würfen macht er zu viele Fehler.

Das zeigt sich auch in den Statistiken, denn Michael Smith hat zwar die meisten 180er dieser Premier League Saison geworfen (73), aber er hat nur den sechstbesten Average. Das deutet auf ein schwaches Finishing, da die Würfe, die man zum Finishen benötigt, ebenfalls in den Average miteinberechnet werden.


Van Gerwen Darts
Dieses Mal zwar leider ohne Fans, aber spannend wird es beim Premier Leauge Darts-Endspiel trotzdem. (© Getty Images)

Trifft man also beim Versuch das Doppel zu treffen dreimal über das Feld, hat man null Punkte mit drei Pfeilen gemacht und zieht seinen Average ordentlich nach unten.

Smith war mit großen Hoffnungen in diese Premier League Saison gestartet. Er musste diese aber schon vor dem letzten Spieltag begraben, weil er einfach keine Konstanz in sein Finishing bekam. Dieses Jahr muss sich Smith also mit „nur“ 55.000 Pfund Preisgeld zufriedengeben, denn wie schon ein beliebtes Sprichwort im Darts besagt: Triple is funny, Double makes the money.

 

Michael van Gerwen: Der Fall des Giganten

Vor Michael Smith auf Rang sechs landete in diesem Jahr die mit Abstand größte Überraschung der Premier League Darts: Michael van Gerwen. Der Niederländer konnte das Turnier in den letzten vier Jahren in Folge gewinnen und war in den letzten sieben Jahren in Folge mindestens im Finale. Er dominierte den Darts-Sport der letzten Dekade nach Blieben.

Doch in dieser durch die Corona-Pandemie ganz besonderen Saison zeigt MvG erstmal menschliche Züge am Dartsboard. Normalerweise steht der Sieger vor jedem Spiel, an dem er teilnimmt, gefühlt schon fest, da er mit einer unfassbaren Dominanz auftritt und alle Facetten der Sportart nahe der Perfektion beherrscht.


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Aber irgendwas war nach der Corona-Pause anders. Der Dominator hatte seinen Modus verloren. Er offenbarte nie dagewesene Schwächen und seine Pfeile flogen einfach nicht dorthin, wo er wollte. MvG gab sich zwar auch in der Schwächephase kämpferisch und betonte immer wieder, dass er zu seiner Form zurückfinden werde, aber es gelang ihm nicht.

Er fuhr am Ende zwar nur mit zwei Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz, aber sieben Niederlage im Gepäck nachhause und bis heute hat er nicht zu seiner Form zurückgefunden. Bei der kürzlich in Österreich ausgetragenen World Series verlor er bereits im Achtelfinale gegen Glen Durrant.




 

Auf dem fünften Platz und damit knapp hinter den Playoff-Plätzen landete der Waliser Gerwyn Price. Der ehemalige Rugbyspieler spielte keine schlechte Saison, aber hatte am Ende zu viele Unentschieden auf der Habenseite, weshalb ihm zwei Punkte zu den Playoffs fehlten. Dass er trotzdem einer der besten der Welt ist, bewies er bei den eben angesprochene World Series, die er im Finale gegen Rob Cross gewann.

 

Die vier besten Spieler der Welt

Den vierten Platz, der zu einer Teilnahme an den Playoffs berechtigt, belegte Gary Anderson. Der zweifache Weltmeister qualifizierte sich hochverdient für die Finalrunde auch, wenn er am Ende zittern musste. Anderson ist seit Jahren einer der besten Dartsspieler der Welt und auch in dieser PL-Saison spielte er teilweise unglaublich gute Darts.

Besonders in Erinnerung geblieben ist sein 7:3 Erfolg über Michael Smith am 7. Spieltag. Es war der erste Spieltag nach der Corona-Pause und die beiden Briten pfefferten sich die 180er um die Ohren. Ein unglaubliches Match, das am Ende der erfahrenere Spieler und einmal mehr der bessere Finisher für sich entschied.

Am letzten Spieltag der Saison musste Anderson trotz seiner guten Leistungen um einen Platz in den Playoffs bangen, weil ihn im Spiel gegen Gerwyn Price Schmerzen im Arm plagten. Ein Horrorszenario für jeden Dartsspieler. Er verlor ohne jede Chance mit 8:3. Doch schon im nächsten Spiel konnte er aufatmen, weil MvG deutlich mit 8:2 gegen Gurney verlor, war ihm sein Playoff-Platz sicher.


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Auf Platz drei der Tabelle landete ein Jungspund. Mit 29 Jahren ist Nathan Aspinall der jüngste Spieler im Feld. Seine geringe Erfahrung schmälerte aber keinesfalls die Qualität seiner Spiele – im Gegenteil.

Aspinall hielt das Niveau der anderen Spieler voll und ganz mit und war ein absoluter Sympathieträger. Immer wieder sah man ihn im Hintergrund Applaus spenden, wenn sein Gegner ein High-Finish auspackte. Der junge Mann aus Stockport ist ein sehr fairer Sportsmann und zeigte im Saisonfinale keine Nerven.

Nach dem Sieg von Price über Anderson musste Aspinall mindestens einen Punkt holen in seinem letzten Spiel – und sein Gegner war kein geringerer als Tabellenführer Glen Durrant. Durrant hatte diese Saison bisher dominiert, vor allem, weil er fast nie verlor.

Im Darts ist ein Sieg nur zwei Punkte wert, dadurch steigt die Wertigkeit von Unentschieden. Aspinall gab sich gegen Durrant jedoch keine Blöße und fügte ihm mit 8:2 seine höchste Saisonniederlage zu. Es war eine Demonstration von Aspinalls Stärke.

 

Die Magie eines 9-Darters

Auf Platz drei landete der Weltmeister von 2020, Peter Wright. Der Paradiesvogel des Darts ist momentan in bestechender Form. Auch, wenn er nicht jedes Spiel gewinnt, haben seine Darts gefühlt die größte Konstanz.

In seinem Wurf bewegt sich nichts und seine Reproduktivität ist beeindruckend. Das heißt, er schafft es sehr gut, seine Würfe exakt zu wiederholen. Das zeigte sich auch in seinem 9-Darter gegen Daryl Gurney.

Exkurs 9-Darter: Ein 9-Darter ist die schnellstmögliche Art und Weise, die 501 Punkte zu lösen. Der beliebteste Weg ist: 3x Triple 20 – 3x Triple 20 – 2x Triple 19 1x Doppel 12. Es gibt aber noch diverse weitere Möglichkeiten.




 

Ein 9-Darter ist extrem selten. In den vergangenen 15 Premier League Darts Saisons gab es insgesamt zehn. Zwei davon in dieser Saison. Den anderen warf Michael Smith.

Bezeichnenderweise verlor Peter Wright dieses Spiel aber mit 8:6. Er war offensichtlich der bessere Spieler, brachte nach diesem tollen Erfolg aber nicht mehr die nötige Konzentration vor das Dartsboard.

 

Der fast unbesiegbare Glen Durrant

Gewinner der 16 regulären Premier League Spieltage und der damit verbundenen Prämie von 25.000 Pfund war Glen Durrant. Der 49-jährige Engländer nahm das erste Mal an der PL teil, weil er bis vor kurzem noch bei der BDO mitspielte.

Exkurs BDO und PDC: Die BDO (British Darts Organisation) ist der britische Dartsverband, der eine eigene Weltranglisten hat und beispielsweise Weltmeisterschaften austrägt. Aus der BDO spaltete sich Anfang der 90er die PDC (Professional Darts Corporation) ab, die mittlerweile einen höheren Stellenwert und die besten Spieler bei ihren Turnieren hat.

Durrant dominierte die Premier League überraschend souverän. Bis zum vorletzten Spieltag, an dem er bereits sicher qualifiziert war, verlor er nur ein einziges Spiel. Bei seinen fünf Unentschieden – die meisten zusammen mit Gerwyn Price – waren viele beeindruckende Aufholjagden dabei.

Durrant ist kein herausragender Scorer und kein herausragender Finisher, aber er wirft immer einen guten Average und hat gleichzeitig eine gute Finish-Quote. So schafft er es kleinste Schwächephasen seiner Gegner sofort auszunutzen, da er sein Niveau meistens hält.

Außerdem finisht Durrant mit unfassbarer Souveränität die Zwei-Dart-Finishes. Das sind etwa Zahlen wie die 86. Die 86 kann man löschen, indem man die Triple 18 und dann die Doppel 16 wirft. Ergo braucht man nur zwei Darts zum Finishen. Ein solches Finish ist aber eigentlich keine Selbstverständlichkeit, außer bei Glen Durrant in dieser Saison.

 

Gibt es eine “richtige” Wurftechnik?

Exkurs Wurftechnik: Besonders auffällig im Teilnehmerfeld der diesjährigen Playoffs ist, dass zwei von vier Spielern keine Lehrbuchmäßige Wurftechnik haben. Schaut man Weltmeister Peter Wright beim Werfen zu, bewegt sich nichts in seinem Körper, außer dem Wurfarm. Das ist lehrbuchmäßig, denn so generiert man die bestmögliche Reproduzierbarkeit.

Bei Nathan Aspinall und Glen Durrant hingegen sieht es anders aus. Aspinall macht bei jedem Wurf einen kleinen Hopser (ohne wirklich abzuspringen, denn das wäre Regelwidrig) mit seinem gesamten Körper. Glen Durrant bewegt seinen Arm vor dem Wurf schräg nach rechts unten. Dann stoppt er immer am exakt gleichen Punkt und wirft. Das ist, um es in der Sprache der Jugend zu sagen, absolut wild!

Man muss sich nur mal vor Augen führen, wie viel schwieriger es ist, seinen Arm vor jedem Wurf exakt gleich nach unten zu führen, als einfach direkt aus der Zielposition zu werfen. Es ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, Durrants Wurf exakt zu reproduzieren, aber der Engländer beweist, dass es im Dartssport keine objektiv richtige Technik gibt, denn: Wer trifft, hat Recht.

Die Tagesform entscheidet

Wer wird also die Premier League Darts gewinnen? Diese Frage ist im Vorhinein kaum zu beantworten, aber es gibt Tendenzen. Da im Halbfinale Best of 19 und im Finale Best of 20 Legs gespielt wird, werden die Spiele länger. Diese Spieldistanzen könnten Glen Durrant entgegenkommen, da dieser immer wieder seine Comeback-Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Für den Finaleinzug sind trotzdem eher Peter Wright und Gary Anderson die großen Favoriten.

Die beiden spielen einfach die (aktuell) besten Darts. Sowohl im Scoring als auch im Finishing können sie in jeder Partie überragen und ihre Erfahrung auf der ganz großen Bühne ist sicherlich auch ein Vorteil.

Jedoch kann man derartiges im Darts nur sehr schwierig vorhersagen, da vieles von der Form abhängt, wie man in dieser Saison an Michael van Gerwen gesehen hat. Die vier Spieler bewegen sich alle auf dem gleichen Top-Niveau, Anderson und Wright sind womöglich Nuancen vorne.

Mein Tipp des Premier League Siegers 2020: Peter Wright.

(Premier League Darts-Titelbild: @Getty Images)

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Moritz Löhn
Moritz Löhn
Guckt am liebsten alleine Fußball. Stellt ungern Behauptungen über Fußball auf, ohne diese statistisch zu belegen. Außerdem großer Fan von: Call me by your Name, Heute Journal, Der Medicus, Apex Legends und Mio Mio Mate.

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