119 Einsätze. 108 Startelfeinsätze. 53 Tore. 22 Vorlagen. Jahrhunderttalent. Streitfigur. Legende. Wayne Rooney.

Leider weiß ich nicht wirklich, wie ich eine Hommage an Wayne Rooney adäquat einleiten sollte. Über kaum einen englischen Fußballer spalteten sich Jahre lang dermaßen die Meinungen. Am 15. November bekommt Wayne Rooney also sein Abschiedsspiel im Dress der Three Lions.

Aus dem einstigen Talent, das die Hoffnungen einer ganzen Nation schultern musste, ist mittlerweile ein Altstar geworden, der in der MLS seine Karriere ausklingen lässt.

Jahrhunderttalent

Kitschiger hätte der Rahmen für Rooneys erstes Profitor nicht sein können. Am 19.10.2002 wechselte David Moyes in der 80. Spielminute einen pickeligen 16-Jährigen ein, der in seiner Debütsaison noch keinen Treffer erzielen konnte.

Ihm werden dennoch großartige Fähigkeiten nachgesagt. Logisch, wieso auch sonst, sollte ein Teenager gegen den damaligen Tabellenführer der Premier League eingewechselt werden.

Zehn Minuten nach seiner Einwechslung landete ein hoher Ball beim Stand von 1:1 beim Spieler mit der Nummer 18. Eine Direktannahme und der Ball lag am Fuß. Eine Drehung um die eigene Achse und der Blick geht in Richtung Tor.

Ein kurzes Dribbling und der Ball lag parat. Dass Rooney den Ball mit voller Wucht unter die Latte nagelte, muss ich vermutlich nicht erwähnen. Fünf Tage später wurde das Wunderkind Evertons 17 Jahre alt.

Wayne Rooney im Everton-Trikot (Quelle: FC Everton/Rory Williams)

Nur zwei Wochen später wechselte ihn Moyes erneut in der Schlussphase ein, diesmal gegen Leeds. Rooney erzielte nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung den 1:0 Siegtreffer.

Schnell entstand um den Shootingstar ein Hype, der kaum mehr zu bremsen war. Am Ende der Saison 2002/2003 kam er auf 33 Einsätze und erzielte sechs Treffer in der Premier League. Ein Jahr später zeigte er ähnlich konstante Leistungen und avancierte zum Leistungsträger. Mit 18 Jahren.

Im Umfeld der Toffees war klar, dass man ein solches Riesentalent auf Dauer nicht wird halten können. Erst recht, als er Anfang 2003 sein Länderspieldebüt für England feierte. Seine Spielweise war der eines gewissen Ronaldo sehr ähnlich.

So wie der Brasilianer war auch Rooney pfeilschnell, besaß Spielwitz und diesen besonderen Killerinstinkt vor dem Tor.

Er wirkte wie eine Dampframme, die durch gegnerische Verteidigungslinien bricht und aus dem Nichts Dynamik aufnehmen kann. Dennoch wirkte er nie überdreht. Seine Spielweise wirkte bereits sehr ausgereift und durchdacht, aber trotzdem gab es immer wieder magische Momente wie eben jenes Tor gegen Arsenal.

Der Sommer 2004 sollte auch auf internationaler Bühne Rooneys großer Durchbruch werden. Für die englische Nationalmannschaft nahm er an der Europameisterschaft in Portugal teil. Zusammen mit Michael Owen ruhten die Offensivhoffnungen auf dem jungen Everton-Star.

Diesen Hoffnungen bzw. Erwartungen konnte er auch gerecht werden. Nach einer Niederlage zum Auftakt gegen Frankreich mit einem überragenden Zinedine Zidane waren die Engländer gegen die Schweiz und Kroatien unter Zugzwang.

Und wie sollte es anders sein, war es der junge Wayne Rooney, der die Three Lions in beiden Partien mit je zwei Treffern zum Sieg schoss. Entsprechend hoch waren auch die Ziele für das restliche Turnier.


Verlief seine Karriere bis dato nur bergauf, gab es im Achtelfinale gegen die Portugiesen einen ersten Einbruch. Nach knapp einer halben Stunde humpelte der Shootingstar der Engländer vom Platz. Ohne ihn verlor die englische Auswahl im Elfmeterschießen und schied aus. Für Rooney war das Turnier ohnehin beendet.

Im selben Sommer wechselte er im zarten Alter von 18 Jahren und 10 Monaten für 37 Millionen Euro zu Manchester United.

Eine Summe, die auch heute noch für einen Teenager enorm ist. Ein weiterer Beweis dafür, dass Wayne Rooney ein Spieler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten war. Bei den Red Devils prägte der Engländer eine Ära, die 13 Jahre anhalten sollte.

Streitfigur

Dabei begann diese zunächst schwierig, da er noch immer an seiner Knöchelverletzung aus dem EM-Achtelfinale laborierte. Pünktlich zum zweiten Spieltag der Champions League gab er sein Pflichtspieldebüt für United.

Ein Hattrick und eine Vorlage beim 6:2 gegen Fenerbahce. Man kann als 18-Jähriger schlechter debütieren. Am Ende der Saison standen 17 Tore und sechs Vorlagen in 43 Partien zu buche.

Die sportliche Entwicklung schien unaufhaltsam weiterzugehen. Doch abseits des Platzes driftete Rooney ein wenig ab. Immer wieder stand er in den Schlagzeilen aufgrund von Alkoholexzessen und seinem Treiben in Rotlichtmilieus. Ein gefundenes Fressen für die sensationsgeile englische Presse.

Weiterhin gab es auf dem Platz trotz verbesserter Leistungen in der Saison 2005/06 (19 Tore, 10 Vorlagen) Querelen mit diversen Mitspielern.
Höhepunkt war die rote Karte bei der WM 2006, als er abermals gegen Portugal frühzeitig vom Platz musste. Mannschaftskollege Cristiano Ronaldo befeuerte den Schiedsrichter, den Engländer vom Platz zu stellen.

Der Werdegang beider ist recht ähnlich. Beide kamen 2004 als hochtalentierte Kicker ins Old Trafford und zeichneten sich im Laufe ihrer Karriere immer wieder durch Skandale aus. Gleichzeitig gelten beide aber als vorbildliche Sportler und genießen innerhalb des Spielerkreises ein hohes Ansehen.

Ein Ansehen, das in der breiten Öffentlichkeit nie wirklich geteilt wurde. Von Rooney wurde immer etwas mehr verlangt.

Wayne Rooney ist mit 53 Toren auch Rekordtorschütze der Three Lions (Quelle: Wikimedia/Gonzalo Quermer)

Einerseits sollte er in den Jahren, als sich die englische Nationalmannschaft in einer (erneuten) Findungsphase befand, das Angriffsspiel allein schultern. Andererseits sollte er gefälligst mannschaftsdienlich spielen und nicht zu sehr im Rampenlicht stehen.

Dabei war Rooney nie einer, der das Rampenlicht sucht. Von ihm gab und gibt es kaum Einzelinterviews oder dergleichen. Vermutlich, weil er weiß, wie sie mit ihm umgehen, wenn es um die Nationalmannschaft geht.

War er 2004 noch der tragische Held, hielt er zwei Jahre später als Sündenbock hin, der sein Team im Stich gelassen hat. 2010 war er ebenfalls gefühlt allein für das Ausscheiden gegen Deutschland verantwortlich, wenn man den Medienberichten glauben schenken wollte. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Wenngleich Rooney den Medien mit Gewichtsproblemen, Briefen an Prostituierte oder Tätlichkeiten auf dem Platz immer wieder Futter gab, war der Maßstab an ihn ein anderer. Ein ähnliches Opfer hatte die englische Presse vor der WM in Raheem Sterling gefunden.

Legende

Man vergisst schnell, was für ein großartiger Spieler Rooney über viele Jahre war. In einer Liste mit den fünf besten Stürmern in der Zeit von 2003-2013 würde er durchaus seinen Platz finden. Aber es ist nicht so selbstverständlich wie beispielsweise bei Messi oder Cristiano.

Rooney war bei United nie der Offensivspieler, um den die Truppe aufgebaut wurde, wie es beispielsweise bei Torres oder Ibrahimovic war.

Der Torschützenkönig von 2008/09 war stets ein sehr mannschaftsdienlicher Stürmer, der darüber hinaus taktisch sehr intelligent war. Seine positionelle Flexibilität ermöglichte es ihm viele verschiedene Rollen zu begleiten.

Sir Alex Ferguson sprach einst davon, dass Spieler wie Wayne Rooney vermutlich in jeder Ära spielen können.

Wayne Rooney ist außerdem mit 253 Toren Rekordtorschütze von Manchester United. (Quelle: MUFCDesigns)

Wo ich so darüber nachdenke, gibt es eigentlich nichts, was der D.C.-United-Star nicht mindestens überdurchschnittlich gut kann. Bei United konnte er unter Ferguson beispielweise sowohl auf dem Flügel als auch im Sturmzentrum verschiedene Rollen spielen ohne an Qualität einzubüßen.

Bis 2009 etwa war er noch sehr spritzig und besaß einen großartigen Antritt, wodurch er hier öfter über Außen kam.
Seine Spielweise wandelte sich jedoch im Laufe der Zeit. War er früher noch der Bulldozer, der Gegenspieler überrannte und von seiner Dynamik lebte.

Er konnte zwischen diagonaleinrückenden Flügelstürmer und dritter verkappter Spitze pendeln. Vereinzelt rücke er auch stark in den Zwischenlinienraum und zog Räume für Patrice Evra frei.

Als Mittelstürmer war Wayne Rooney für United nach dem Abgang Cristianos ebenfalls enorm wichtig. 2009/10 war er der beste Spieler der Premier League und war an 31 Treffern direkt beteiligt. Übertroffen wurde er nur von Didier Drogba (42 Scorerpunkte) und seinem 100-Tore-Chelsea. 2011/12 war er an 34 PL-Treffern direkt beteiligt.

Selbst in der gänzlich verkorksten Saison 2013/14 steuerte er noch 29 direkte Torbeteiligungen bei. Als es bei United nach dem Abgang Fergusons bergab ging, war Rooney eine der wenigen Konstanten. Unter van Gaal kam er dabei sogar notgedrungen als Achter und Sechser zum Einsatz.

Die Tatsache, dass er auch diesen Job gut bis sehr gut erledigte, zeigt nur, welch großartiger Spieler Rooney war/ist. Außer Messi und mit Abstrichen James Rodriguez fällt mir spontan keiner ein, der in den letzten Jahren diese Rollen erfolgsstabil ausfüllen konnte.

Rooneys Rückkehr zu Everton

Trotz dieser fantastischen Leistungen stand Wayne Rooney symbolisch für den Untergang der Red Devils.

Nach dem Rücktritt von Sir Alex Ferguson ging es für Manchester United in eine ungewisse Zukunft, die Hoffnungen auf eine weiterhin erfolgreiche Zeit ruhten damit auf den Schultern des einstigen Wunderkinds.

Nachdem diese ausblieb geriet Wayne Rooney immer wieder ins Schussfeld der Medien – ein Grund dafür dürfte die unklare Rolle des Engländers sein, der nach der Zeit des langjährigen MUFC-Trainers zwischen zentralem Mittelfeld, der Position des Mittelstürmers und allem dazwischen pendelte.

Obwohl er dies teils hervorragend löste gab es nur wenig Lobeshymnen. Alles was Rooney blieb und interessanterweise immer weiter stieg je niedriger seine Einsatzzeit wurde, ist sein Kultstatus.

Dieser erreichte insbesondere im Frühling 2017 ungeahnte Höhen, als der Engländer mit einem Wechsel zu seinem Jugendverein Everton in Verbindung gebracht wurde. Nur wenige konnten sich damals jedoch einen solchen auch vorstellen.

Rooney im Gespräch mit Louis Van Gaal. (Quelle: Twitter/@ManUtd)

Die Hoffnung der Experten und Fans, dass der einstige Star, der noch vor wenigen Jahren zu den Besten der Welt gehörte, auch in Bälde wieder den Red Devils unter die Arme greifen könne, war weiterhin vorhanden.

Ein Manchester United ohne Rooney war für viele gar nicht mehr vorstellbar und ein Transfer zum Goodison Park, insbesondere aus finanzieller Sicht, noch viel weniger.

Nur wenige Monate später folgte jedoch tatsächlich der Wechsel des Jahres – großen Anteil daran hatte unter anderem Romelu Lukakus 85 Millionen Euro-Transfer nach Manchester.

Die Freude bei den Everton-Fans war enorm, fast ganz England war gespannt auf das Comeback des einstigen Superstars, der zukünftig wieder das blaue Trikot aus seiner Jugendzeit tragen sollte.

Und die Zuseher wurden nicht enttäuscht. Gleich in seinem ersten Spiel für die Toffees erzielte Wayne Rooney ein Traumtor – wenn auch nur gegen das kenianische Team Gor Mahia.

Der Engländer knallte den Ball aus rund 30 Meter in die Nischen und erinnerte sofort an seine Glanzzeiten von vor ein paar Jahren.



Die Euphorie der Everton-Fans stieg, Rooney schien wieder zu alter Form zurückzukehren und zudem legte man gerade den wohl besten Transfersommer der Vereinsgeschichte hin.

Neben Wayne Rooney kamen mit Gylfi Sigurdsson, Michael Keane, Jordan Pickford, Davy Klaasen, Sandro Ramirez und vielen weiteren gleich eine Reihe fantastischer Spieler in den Goodison Park, auf deren Schultern der Abgang von Romelu Lukaku aufgeteilt werden sollte – was selbst uns dazu veranlasste die hervorragenden Transferaktivitäten des Vereins zu loben und ihnen eine hervorragende Saison zu prognostizieren.

Von einer Krise in die nächste

Es kam jedoch ganz anders. Nach nur zehn Spieltagen lagen die Toffees auf einem Abstiegsplatz, die Rückkehr in die Europa League schlug komplett fehl – in den sechs Gruppenspielen setzte es vier Niederlagen – einzig gegen Apollon Limassol (2:2 und ein 3:0 am letzten Spieltag) gelangen Punktgewinne.

Nach 17 Spielen folgte die Entlassung von Trainer Ronald Koeman. In den 17 Spielen unter dem Holländer in der Saison 2017/18 kam der einstige Red Devil-Star 16 Mal zum Einsatz, erzielte fünf Tore und legte einen Treffer vor.

Auch unter Koeman-Nachfolger Sam Allardyce gelangen dem Engländer hervorragende Leistungen und mit sechs Toren und einem Assist in den ersten Partien unter dem neuen Trainer großen Anteil an der schnellen Stabilisierung des Vereins – und das, obwohl Rooney unter Allardyce im Gegensatz zu unter Koeman als zentraler Mittelfeld und nicht mehr in der Offensive aufgestellt wurde.

Je länger der „Feuerwehrmann“ jedoch im Amt war, desto schlechter wurden die Leistungen des Engländers. Ein Grund dafür, dürfte auch die Umstellung auf Allardyces Spielstil sein, der Rooney Stärken somit isolierte und begrenzte.

Auch den Medien entgingen die schwächeren Leistungen des einstigen Stars nicht und fragen beim neuen Mann an der Seitenlinie, der bestätigte, dass sich Rooney „gegen die beste Konkurrenz“ schwertue.

Der Evertonian wurde öfter ausgewechselt, spielte schlechter und zudem soll es Differenzen mit Sam Allardyce gegeben haben. Da der damals 63-Jährige bereits früh bestätigte, dass er im Sommer den Verein verlassen werde, waren die Toffees auf der Suche nach einem Nachfolger.

Die Fans forderten Marco Silva von Watford, für den jedoch eine Zahlung von 15 Millionen Euro fällig gewesen wäre, welche bei einer Gehaltssenkung von Wayne Rooney leichter zu finanzieren gewesen wäre.

Obwohl man den Engländer halten wollte, konnte man sich mit dem langjährigen Man Utd-Spieler nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Rooney wurde daher ein Wechsel nahegelegt und einigte sich später darauf bei einem passenden Transfer den Spieler sogar ablösefrei ziehen zu lassen.

D.C. United – Rooneys erste Auslandsstation

Im Frühling wurde Wayne Rooney von MLS-Verein D.C. United kontaktiert, das gerade auf der Suche nach einem Star-Offensivspieler war.

Nachdem man jedoch Absagen von Chicharito, Carlos Tevez und Balotelli erhalten hatte, nahm man Kontakt zum Ex-Manchester United-Stürmer auf und versuchte sich auf ein finanzierbares Gehalt zu einigen.

Für ein Jahresgehalt von rund 18 Millionen Euro (300.000 Euro pro Woche!) zog es den Everton-Spieler in die USA.

Die Meinungen in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten waren jedoch gespalten. Während die einen den Transfer von Rooney bejubelten, kritisierten die anderen den altmodischen Weg mit überteuerten Altstars konkurrenzfähig zu sein und blickte neidisch zum neuen MSL-Verein LA FC, das mit jungen Talenten aus Nord- und Südamerika begeisterte.

Lest auch das Vereinsporträt zu Los Angeles FC „NEU IN DER MLS: LOS ANGELES FC“. Hier zu lesen.

Doch womöglich war es gerade diese Einstellung, die Wayne Rooney schließlich verhelfen sollte in den USA aufzublühen.

Anstatt einer hohen Messlatte fand der Engländer eine neue Chance vor – die einen wussten, über welches Können er verfügte, die anderen schrieben ihn bereits, womit der Ex-Red Devil die für ihn womöglich perfekte Konstellation vorfand, um die Fans für sich zu gewinnen und ähnliches zu bewirken wie Sebastian Giovinco in Toronto.

Und tatsächlich – der Engländer begeistert nicht nur mit seinen Qualitäten, sondern weiß es auch die gesamte Mannschaft mitzureißen. Unter der Führung von Wayne Rooney gelang es D.C. United, das die vorige Saison auf dem letzten (!) Platz beendete, der Einzug in die Playoffs – jedoch gleich in der ersten Runde, der Qualifikationsrunde, war im Elfmeterschießen gegen Columbus Crew Schluss.

Die fantastischen Leistungen blieben selbst in England nicht unbemerkt und so wurde die langjährige Nummer 9 der Nationalmannschaft, das Wunderkind, mit dem England die EM 2004 gewinnen sollte und mittlerweile Rekordtorschütze der „Three Lions“ noch ein letztes Mal in den England-Kader berufen – passenderweise für das Spiel gegen die USA.

Wayne Rooney wird gegen die USA zum 120. Mal für England auflaufen und ist damit der Spieler mit den zweitmeisten Einsätzen für die Three Lions nach Peter Shilton (125). (Quelle: Twitter/@England)

Und obwohl Wayne Rooney mittlerweile in den Vereinigten Staaten über einen guten Ruf verfügt, so teilten sich überraschenderweise die Meinungen über eine Einberufung der „Three Lions“-Legende.

Phil Neville, Cheftrainer der englischen Damen-Nationalmannschaft, fand daraufhin bei einer Pressekonferenz die perfekte Antwort an die Kritiker:

„Wayne Rooney – der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte der englischen Nationalmannschaft, der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte von Manchester United … und Leute sind darüber verärgert, dass er in einem Freundschaftsspiel spielen soll, um sich zu verabschieden, „Danke“ zu sagen und damit die Fans zu einem der Beste „Danke“ sagen können. Meiner Meinung verdient sich das Unterstützung und ich werde da sein, um ihn zu unterstützen.“

Wir können Phil Neville da nur zustimmen, wünschen Wayne Rooney einen tollen Abschied und eine weiterhin erfolgreiche Zeit bei D.C. United.

Ein Text von Sascha Felter und Marco Stein.

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