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Folge 28: Wie erstellt man einen Blog? Tipps, Tricks & Fehler, aus denen wir gelernt haben

Seit sieben Jahren gibt es unseren Fußball-Blog nun schon. Wir haben in diesen sieben Jahren eine Menge Fehler in unserem Blog gemacht, aus denen wir gelernt haben – manche Sachen konnten wir beheben, für manche Sachen ist es nun zu spät.

Hätten wir den gleichen Wissensstand von heute schon damals gehabt, hätten wir unseren Fußball Blog anders erstellt.

Da wir unsere Blog Tipps & Tricks gerne auch an andere weitergeben und immer wieder von Neuen Bloggern gefragt werden, ob wir Ratschläge für ihren Blog haben, wollten wir in unserem Podcast erklären, wie man einen Blog erstellt.

Unseren Fußball Podcast findet ihr nicht nur auf unserem Blog, sondern auch bei Spotify, Apple Podcasts, Anchor.fm oder als hier als MP3-Datei. Zudem findet ihr hier unseren RSS-Feed.

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Wie erstellt man einen Blog? Tipps & Tricks

Für einen ordentlichen Blog – ob nun Sportblog, Fußballblog, Kochblog, egal – braucht es eine Idee. Worum soll es gehen? Werdet ihr dieses Thema oder die Grundidee auch noch in mehreren Monaten behandeln und nicht nach kurzer Zeit bereits verlieren?

Doch eine Idee und eine kurzweilige Motivation ist nur eine Sache. Ein Blog ist nämlich in der Tat ziemlich viel Aufwand – leichter geht es natürlich, wenn man einen Blogger Kollegen hat, mit dem man den Blog zusammen betreibt.

Leider haben wir in den letzten Jahren oft mitbekommen, dass die Motivation bei vielen Leuten nur kurzer Natur ist und viele Blogs bzw. Blogger schnell aufgeben. Ihr braucht also Leute, die ebenso motiviert sind, wie ihr, diesen Fußball-Blog zu betreiben. Idee und Team sind gefunden – was nun?


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Denkt über euer Thema nach: Ist euer Thema vielleicht gar zu groß? Wir vom Cavanis Friseur Fußball Blog haben beispielsweise das Problem, dass internationaler Fußball zwar eine große Masse interessiert, wir aber bei so unterschiedlichen Texten wie zu Getafe, Benfica, Arsenal, Lyon, etc. keine wirkliche Zielgruppe haben und somit niemanden „direkt ansprechen“ können.

Jemand der seinen Blog NUR auf beispielsweise den spanischen Fußball oder gar nur einen einzigen Verein ausrichtet, hat klare Vorteile. Beispielsweise SEO für den Blog oder auch die Verteilung der Links in dazu passenden Facebook-Gruppen. Als bestes Beispiel: Unsere Kollegen von TheFalseFullback, wo Tobi Hahn den Fußballblog auf Taktik und Training (und viele weitere Keywörter) optimiert und die Texte in unzähligen Facebook-Gruppen zum Thema Fußballtraining verteilt – Nische gefunden, Nische genutzt.

Da ihr nun ein bisschen übers Bloggen & SEO Bescheid wisst (mehr dazu weiter unten), gehen wir auf ein wichtiges Thema ein: Euren Blog-Namen!

Zwar ist es nicht allzu wichtig, dass der Name SEO-optimiert ist, ist jedoch von Vorteil. Wichtiger könnte viel mehr sein, dass der Name euren Blogs für andere leicht erkennbar ist bzw. erkennbar, worum es geht.

„Cavanis Friseur“, vor allem wenn man womöglich nicht sofort die Verbindung zu Cavani & Fußball versteht, kann sicher für viele abschreckend sein. In der Tat glauben Leser oft, dass es sich bei uns tatsächlich um einen Friseur-Salon handelt.

Während Namen wie TotalFootballAnalysis nicht nur leicht verständlich, sondern auch noch für Google recht praktisch sind. Seid also klug und wählt einen einzigartigen, aber auch praktischen Namen. Wichtiger Blogging Tipp übrigens: Achtet darauf, dass ihr den Namen verwendet dürft. Einige Begriffe sind Markennamen und dürfen daher nicht verwendet werden!

 

Blogging Ratschlag: WordPress.com oder WordPress.org?

Da wir uns mit Technik nicht unbedingt gut auskennen/auskannten, hatten wir vor Themen wie Domain, Hosting, etc. lange große Angst. Nach vielen Jahren Erfahrung in der Blogger Branche können wir euch sagen: WordPress.org – go for it!

WordPress.com hingegen ist die kostenlose Version und bietet heutzutage mittlerweile gute Möglichkeiten an, ihr habt aber wenige bis gar keine Einstellungsmöglichkeiten im Backend (klingt komplizierter als es ist), was aber SEHR wichtig wäre.

Bei WordPress.org habt ihr grenzenlose Möglichkeiten – ihr könnt woanders Themes (Designs) kaufen und diese integrieren, Plugins verwenden wie beispielsweise Newsletter und andere coole Sachen und ihr könnt Yoast SEO integrieren, mit dem ihr jeden Blog-Beitrag SEO-optimieren könnt.


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SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, also auf Deutsch: Suchmaschinen-Optimierung. Wenn jemand einen gewissen Begriff googelt, dann hofft ihr, dass ihr eines der ersten Ergebnisse seid. Dazu reicht jedoch nicht die bloße Optimierung auf „Fußball“ oder „Kochen“, sondern ihr solltet eine Nische finden – „Dortmund Fußball Blog“, „Fußball Taktik Blog“, „Kochblog für Anfänger“, etc.

Wer sich mit Hostings & Co. gut auskennt – top! Wer nicht, dem raten wir zu Anbietern wie 1&1 oder Ähnliche zu gehen. Diese haben oft Wordpres-Pakete – da bekommt ihr eine Domain, einen Server und einen Zugang zu WordPress.org, bei dem ihr dann arbeiten könnt.

 

Blog Design: Mobil ist am wichtigsten! Hört auf diesen Blog Ratschlag!

Rund 75% unserer User greifen mittlerweile mit dem Handy auf unsere Seite zu – damit sind wir nicht allein! Vor einigen Jahren haben wir den Fehler gemacht, dass wir ein billiges Design bzw. Blog Theme gekauft haben, dass uns in der Desktop-Ansicht überzeugte.

Als wir dann alles eingestellt und alle Texte nachbearbeitet hatten, mussten wir feststellen, dass wir einen großen Blogging Fehler gemacht haben: die Seite war absolut nicht mobilfreundlich!

Die Klickzahlen bei unserem Fußball-Blog gingen nach unten, die Leser waren unzufrieden. Daher unser Blog Tipp: Spart nicht am Design und testet es am Desktop sowie am Handy durch!

Achtet auch darauf, dass die Bildformate auf der Seite nicht zu unterschiedlich sind, dass beispielsweise am Desktop das Bild gut dargestellt wird, am Handy jedoch jeder Person der Kopf abgeschnitten wird.

 

Tipps & Tricks fürs Bloggen: betreibt Networking & habt keine Angst!

Viele Blogger haben klein angefangen, viele sind dementsprechend hilfsbereit. Klar, viele haben einiges um die Ohren, vielleicht sind nicht alle nett, aber es gibt auch sehr hilfsbereite Menschen und auch wir geben Blogs gerne einen Kickstart und geben Tipps und Ratschläge, wie man einen Blog erstellt.

Ein Tipp wäre beispielsweise, dass man sein Know-How erweitert, indem man Blogger Kollegen um Rat & Tipps fragt. Keine Sorge – (nahezu) jede Antwort ist hilfreich.

Aber nicht nur diese Art des Networkings ist wichtig: Um mehr Bekanntheit zu erlangen (und aus SEO-Gründen*), ist es auch wichtig, ab und zu bei größeren Blogs Gastbeiträge zu schreiben.

Ein neues Publikum kann euren Text lesen, lernt euch kennen und klickt womöglich auf euren Namen am Ende des Textes, der zu euren Fußballblog führt. *Diese Verlinkung ist aber auch für Google wichtig, denn die Suchmaschine merkt dadurch, dass ihr mit großen Seiten zusammenarbeitet und damit echt was auf dem Kasten haben müsst und „bewertet“ euch dadurch besser – wodurch ihr höher ranken könntet.

 

Bloggen: Ein Hobby, aber auch etwas Geld wäre doch schön, oder?

Wir betreiben Cavanis Friseur ehrenamtlich, wir verdienen mit dem Blog kein Geld. Unsere Blog Tipps sind dementsprechend auch für Leute, die einen Blog nur als Hobby betreiben wollen.

Vor 1-2 Jahren haben wir jedoch angefangen, unseren Blog auch bei Patreon zu „bewerben“, wo Leser unseren Fußball Blog unterstützen können und im Gegenzug Goodies wie Early Access & Co. bekommen.


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Durch diese Unterstützer decken wir unsere Ausgaben, oft bleibt auch etwas mehr übrig, womit wir unser Equipment verbessern können, vielleicht mal auf ein Bier gehen können oder den Überschuss spenden können.

Hätten wir gewusst, dass das möglich wäre, hätten wir für unseren Blog wohl bereits am ersten Tag einen Patreon-Account erstellt. Hierbei geht es wie gesagt gar nicht darum, Geld zu verdienen, sondern bereits die Deckung der sich summierenden Kosten ist ein großer Erfolg.

Mittels Patreon habt ihr zudem die Möglichkeit euren Unterstützer etwas Exklusivität zu geben und könnt durch Seiten wie Discord im engen Austausch mit ihnen stehen und eine wachsende Gemeinschaft haben.

 

Blog & Podcast? Ne, ich will nur einen Podcast machen!

Ihr wollt keinen Blog, sondern nur einen Podcast erstellen? Kein Problem. Aber auch hier solltet ihr wieder daran denken, nicht an den falschen Enden zu sparen und nicht zu unterschätzen, dass es sich hierbei um eine Menge Aufwand handelt.

Für unseren Fußball-Podcast haben wir recht teure Mikrofone (ca. 80 Euro pro Stück) mit Halterung und Pop-Schutz (ca. 20 Euro) gekauft. Wie nimmt man einen Podcast auf?

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten:

Ihr könnt mit Audacity aufnehmen und müsst dann die Tonspuren synchronisieren, schneiden, bearbeiten, usw. – was SEHR viel Aufwand sein kann. Je nach Länge kann bei schlechter Tonqualität schon mal gut eine Stunde von Nöten sein.

Wir verwenden seit einiger Zeit eine Seite namens Zencastr, die kostenlos 8 Stunden pro Monat anbietet. Bis zu 2 Gästen (somit 3 Personen) können eingeladen werden – wenn der Admin auf „Record“ klickt, wird der Podcast automatisch gestartet, die Tonspuren sind sofort synchron, die Tonqualität hervorragend, der Download einfach und die Datei bereits komprimiert.

Wo lädt man den Podcast nun hoch? Es gibt hierbei viele Anbieter. Wer einen großen Blog erstellen und nun zusätzlich einen Podcast führen will, der wird so wie wir wohl zu einer kostenlosen Möglichkeit greifen wollen:

Wir laden unseren Fußball-Podcast bei Anchor.fm hoch – der Upload ist unbegrenzt kostenlos, die RSS-Feeds werden automatisch bei Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts und vielen weiteren Podcast-Catchern hochgeladen.

Dadurch habt ihr aber keine eigene Player-Seite – oder zumindest keine recht ansprechende. Wer bereits einen Blog hat, der kann den Podcast sehr einfach einbinden.

Wer aber keinen Blog erstellen will, sondern lediglich einen Podcast, der sollte überlegen etwas Geld zu investieren – zumindest ein etwas. Während Blogger für Domain & Hosting bezahlen, können Podcaster bei vielen Anbietern bereits um wenig Geld ein Podcast-Hosting kaufen, wo sie ihre Audio-Dateien problemlos hochladen können, welche – wie bei Anchor – automatisch bei Spotify & Co. hochgeladen werden.

Der große Vorteil: Ihr habt eine eigene Landing-Page – wie eine Homepage für euren Podcast.


Für weitere Blog Tipps, Tricks & Ratschläge oder solltet ihr Fragen dazu haben, wie man einen Blog erstellt, könnt ihr uns gerne eine Frage an contact[at]cavanisfriseur.de schicken oder uns bei Twitter und Facebook kontaktieren.

Viele weitere Blogging Tipps findet ihr aber in unserem Podcast. Wir wünschen euch viel Erfolg beim Erstellen eures Blogs oder Podcasts!

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